
Wolfgang meint meint:
Am 30. Juli ist die Web-Site
http://www.erotische-literatur.de online
gegangen.
Die Resonanzen waren und sind sehr positiv und es liegen uns mittlerweile
einige Beiträge zur Veröffentlichung vor. Das Angebot ist ein 100%iger
Ableger des Literatur-Cafés und beruht auf dem gleichen Prinzip: Jede und
jeder der mag, kann uns Beiträge schicken, die wir – sofern sie geeignet
sind – dort veröffentlichen.
Nun stellt sich die Frage, warum und für wen eröffnet das Literatur-Café
eine eigene Site mit erotischen Geschichten? Darauf gibt es zwei Antworten,
die da lauten: Angebot und Nachfrage. Wir hatten ja bereits einige wenige
erotische Geschichten im Café. Allerdings ist es immer etwas heikel, diese
im „normalen“ Umfeld zu bringen. Wir haben da zwar kein Problem damit, aber
der ein oder die andere nahm doch Anstoß. Daher haben wir immer
entsprechende Hinweise gesetzt. Daraufhin schrieben wieder andere: Mensch,
seid ihr prüde! Mit der Auslagerung auf www.erotische-literatur.de ist
dieses Problem gelöst.
Hinzu kommt die Tatsache, daß sehr viele Leute nach erotischen Geschichten
und Gedichten im Café suchen, was eine Auswertung unserer Suchmaschine
ergab. Auch die finden jetzt unter der neuen Adresse hoffentlich das, was
sie zu finden hoffen.
www.erotische-literatur.de richtet sich an Männer und Frauen, und wir finden
es gut, daß uns von Anfang an auch sehr viele Frauen Beiträge zugeschickt
haben. Wir wollen uns natürlich von den einschlägigen Angeboten, die sich
nur an Männer richten, abheben.
Da stellt sich natürlich die Frage: Warum ist dann auf der Site eine
weibliche Brust abgebildet?
Als wir uns an das Design der Site gemacht haben, war eines gleich klar: Von
der Farbgebung wollten wir nicht die Klischees mit den üblichen Farben rot,
schwarz oder pink erfüllen. Stattdessen sind es eher „Wohlfühlfarben“ in
Pastell geworden. Aber was wählt man zur Auflockerung für ein graphisches
Element? Nach einigen Überlegungen (Abstrakte Darstellungen etc.) haben wir
uns dann für die grob gepixelte Darstellung einer weiblichen Brust
entschieden. Für Frauen mag diese Darstellung eher der Identifikation mit
der eigenen Sexualität dienen, denn ein Atombusen würde klar auf ein rein
männliches Publikum und einen Voyeurseffekt abzielen.
Viel Spaß auf unseren Erotik-Seiten!
Wolfgang am 05.09.1999
Redaktion "Das Literatur-Café"